FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema Schmerzen

An welchen Arzt wendet man sich bei anhaltenden Schmerzen?

Der Hausarzt ist immer die beste Anlaufstelle, denn er kann oftmals schon feststellen, woher der Schmerz kommt. Danach wird er entscheiden, ob er selber eine entsprechende Behandlung beginnen kann oder ob er den Patienten zu einem anderen Facharzt überweist.

Wann sollte man bei Schmerzen zum Arzt gehen?

Ein Arztbesuch ist dann ratsam, wenn die Schmerzen nicht auf Schmerzmittel reagieren und sie nicht nach einigen Tagen von alleine abklingen. Sollten sie gleich von Anfang an sehr stark sein und kaum auszuhalten, ist ein sofortiges zu Rate ziehen eines Arztes erforderlich.

Welche Alternativen gibt es zur Schmerzbehandlung mit Medikamenten?

Einige Entspannungstechniken helfen dabei, die Schmerzen deutlich zu verringern. Beim Biofeedback-Verfahren können Patienten beispielsweise ihren Entspannungszustand auf einem Monitor sehen oder über den Kopfhörer hören und aufgrund dessen willentlich beeinflussen. Jedoch ist diese Alternative zur Schmerzbehandlung meist eher zusätzlich zu der medikamentösen anzuwenden, da sie die Beschwerden zwar mildern, aber nicht ausreichend angehen kann.

Wo findet man in seiner Gegend Ärzte bzw. Fachärzte?

Dazu wendet man sich am besten an die Krankenkasse oder die Kassenärztlichen Vereinigung, des weiteren kann man in den Gelben Seiten nachschlagen oder im Internet danach suchen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen der einzelnen Bundesländer haben beispielsweise eigene Homepages, über die sich prima geeignete Ärzte finden lassen. Beispiel: Kassenärztliche Vereinigung + Bundesland in einer der Suchmaschinen eingeben. Natürlich kann man ggfs. auch über die Auskunft die Telefonnummer der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung erfragen, die einem dann weiterhilft.

Was ist der genaue Unterschied zwischen den einzelnen Schmerzmitteln?

Tablette, Tropfen, Spritze oder Pflaster – Schmerzmittel werden in den unterschiedlichsten Formen angeboten. Welche davon im einzelnen Fall sinnvoll ist, ist von der Art der Beschwerden und der Krankheit, dem Wirkstoff und den Bedürfnissen des Patienten selbst abhängig. Tabletten und Tropfen sind besonders einfach in der Anwendung und Dosierung, intravenös verabreichte Arzneimittel wirken schneller, aber auch kürzer. Schmerzpflaster wirken über die Haut und sind nur in speziellen Situationen sinnvoll, da sich die Dosierung nicht optimal handhaben lässt.