Akuter Schmerz

Akute Schmerzen haben den Sinn dem Betroffenen zu signalisieren, dass er sich schmerzmeidend bzw. heilungsfördernd verhalten soll. Diese Schmerzen halten meist nicht lange an, sind gut zu lokalisieren und haben eine klare Botschaft – den Schutz der Unversehrtheit. Kommt es beispielsweise zu einer Verletzung, dann machen die akuten Schmerzen darauf aufmerksam und es folgt automatisch eine Schutzreaktion, wie z.B. das Wegziehen der Hand von der heißen Herdplatte oder die Schonhaltung und Ruhe nach einer Operation.

Akute Schmerzen gehen in der Regel mit bestimmten Erregungs- bzw. Stressreaktionen einher, wie beispielsweise Herzklopfen, vertiefte Atmung, erweiterte Pupillen und auch das reflexartige Handeln gehört dazu. Ausschlaggebend ist, dass eine eindeutige Ursache zugrunde liegt, was die Schmerzen sehr gut behandelbar macht. Bis zur vollständigen Behebung der Ursachen helfen meist

schmerzlindernde Medikamente und andere Maßnahmen (z.B. Bettruhe, Entspannungstraining), die Schmerzen erträglich zu machen.

Typische Beispiele für akute Schmerzen:

  • Schnittverletzung
  • Herzinfarkt
  • Verbrennung
  • Halsentzündung
  • Schmerzen nach Operationen.